Projektverbund durch Regeln

Kamilla Kanafa

Kamilla Kanafa Die Städteregion Ruhr ist ein regelgeleiteter Projektverbund. Nicht die Frage nach Institutionen steht hier im Vordergrund, sondern die Ideen und die Umsetzung der interkommunalen Leitprojekte, in denen die Städte ihre Kooperationsvorteile realisieren. Regelgeleitet bedeutet dabei, daß die Städte für jedes Leitprojekt ihre eigenen Spielregeln aushandeln und auf dieser Grundlage ihre Kooperation ausgestalten. Zentrale Kennzeichen eines Aushandlungsprozeß in einer erfolgreichen Kooperation sind die Fähigkeiten, eigene Interessen zu kommunizieren und die Interessen der anderen aufzunehmen sowie kreative Lösungen zu entwickeln, die für alle Kooperationsvorteile schaffen, ohne daß die einzelnen Kooperationspartner auf eigene Interessen verzichten müssen. Wichtig dabei ist, daß die stadtregionalen Akteure Kooperationskompetenzen erwerben und ausbauen, daß sie ihre Kooperationsintelligenz entdecken und diese auch einsetzen. Die Idee der Kooperationsakademie steht für einen Ort, an dem diese Fähigkeiten vermittelt und geübt werden könnten. Ruhr 2030 Hierbei ist die Idee der Kooperationsakademie nicht in erster Linie die einer Institution. Vielmehr beschreibt sie die gesamte Städteregion Ruhr als ein Verhandlungslabor. Ein Ort, an dem stadtregionale Kooperations- und Verhandlungskultur entwickelt und erprobt werden kann, an dem die unterschiedlichen Interessen der stadtregionalen Akteure nicht nur bloß toleriert sondern akzeptiert und genutzt werden. Die Kooperationsakademie soll als Modell für die kooperative Städteregion gesehen werden, von dem andere Regionen lernen können.



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Konsensfähige Spielregeln (Vortrag, 69 KB / Folien 1,5 MB)

Consensus Building (110 KB)


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Spielregeln

Projektverbund durch Regeln

Konsensfähiger Mindeststandard

Responsive Kooperation