Spielregeln für Kooperation
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Dr. Ira Janzen und Kamilla Kanafa
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Ziel der Ankerveranstaltung "Föderalistische Stadtlandschaft" ist die Entwicklung von konsensfähigen Spielregeln für stadtregionale Kooperation. Sie sollen den Städten dazu verhelfen, historische Konkurrenzen und Barrieren zu überwinden, und aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen stadtregionale Zusammenarbeit in dem Spannungsfeld zwischen Kooperation und Eigensinn entwickelt werden kann. Hierzu sollen in wissenschaftlich-theoretischer Hinsicht die Möglichkeiten und Grenzen stadtregionaler Kooperation aufgezeigt werden, die insbesondere aktuelle Hindernisse für eine verstärkte Zusammenarbeit betrachten. [...]
Welche Spielregeln der interkommunalen Aufgabenwahrnehmung zu Grunde gelegt werden, sollen die Kommunen jeweils eigenständig verhandeln. Dieser Prozeß der Aushandlung erfolgt im Spannungsverhältnis zwischen Eigeninteressen und den Interessen der anderen Kommunen. Im Vergleich zur Situation der reinen Rechtsanwendung (z.B. von Landesrecht) erfolgt in den interkommunalen Verhandlungen eigenständige Rechtsfindung im Sinne der gemeinsamen Beschlußfassung über Inhalt und Durchführung von Kooperationsvorhaben. Für diesen Prozeß der Spielregelfindung müssen die Akteure über ein hohes Maß an Kooperations- und Kommunikationskompetenz verfügen. Die hierfür erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen herauszuarbeiten und in der Ankerveranstaltung "Föderalistische Stadtlandschaft" erfahrbar zu machen, war eine weitere zentrale Aufgabe des Impulsbeitrags.
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