Simulation
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Dr. Ira Janzen und Kamilla Kanafa
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Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, in der Ankerveranstaltung eine Konsensbildungskonferenz zu simulieren, mit dem Ziel konsensfähige Spielregeln, die perspektivisch als neue Plattform für eine stadtregionale Zusammenarbeit dienen können, zu verabreden. Die Konsensbildungskonferenz bietet die methodische Möglichkeit, Spielregeln im Rahmen von Verhandlungen in einem Format zu diskutieren, das den tatsächlichen Verhandlungssituationen ähnelt. Im Rahmen einer simulierten Verhandlungssituation sollen die Vertreterinnen und Vertreter der acht Städte selbst die Spielregeln für ihre zukünftige Zusammenarbeit erarbeiten. Losgelöst von alltagspolitischen Zwängen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen fiktiven Sachverhalt im Jahre 2016 diskutieren und sich jenseits von aktuellen Handlungs- und Rechtfertigungszwängen intensiv mit Methoden und Techniken von Kooperationen beschäftigen. Gleichzeitig können die Städtevertreterinnen und -vertreter ihre umfangreiche Erfahrungen im Rahmen der Entwicklung von Spielregeln für interkommunale Zusammenarbeit in die Simulation einbringen.
Aus der wissenschaftlichen Sicht ist die Simulation einer Konsenskonferenz eine geeignete Methode, um gezielt Fragen der Kooperation zu thematisieren und deren Beantwortung durch die Teilnehmer zu analysieren.
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